01.05.2018 (18:00)

Finissage der Ausstellung und Präsentation der Publikation von Yuri Albert 'Werke und Tage'

Anlässlich des Erscheinens der Publikation zu Yuri Alberts Ausstellung 'Werke und Tage' möchten wir im Rahmen einer Diskussionsrunde nochmals auf die Bedeutung von Yuri Alberts künstlerischem Schaffen hinweisen. Es diskutieren:

Ulrich Schmid, Prof. für Kultur und Gesellschaft Russlands, Uni SG, Moderation

Yuri Albert, Künstler der 2. Generation des Moskauer Konzeptualismus

Sabine Hänsgen, Slawistin, Publizistin

Arina Kowner, Herausgeberin

18.03.2018 (17:00)

'Babus Geheimnis' Lesung mit Musik in Anwesenheit des Autors Vsevolod Bernstein

Babu Namgonov, ein Künstler aus Ostsibirien, kommt zur Eröffnung seiner Ausstellung nach
Zürich. Plötzlich verschwindet er spurlos. Es wird vermutet, dass er sich in die Stille des
Waldes - in die Taiga - zurückgezogen hat. Die Taiga in der Nähe von Zürich?
Boris, ein in Zürich lebende sibirische Schauspieler, sucht ihn in der waldigen Gegend des
Pfannenstils. Die Einsamkeit des Waldes führt ihn zu Selbstreflexionen. - In Gedanken ist er bei Babu und meint, dass sie als Künstler die Aufgabe haben, die Schönheit der Erde zu erkennen und zu besingen, um zu versuchen, das Schlechte zu überwinden. Immer treibt ihn jedoch die Frage um, was ist mit Babu geschehen, wo kann er geblieben sein?

Auch der in Meilen wohnende Vsevolod Bernstein kommt aus Sibirien (Irkutsk). Die tragikomische Geschichte ist eine Hommage an seine neue Heimat. Zürich und die Umgebung werden liebevoll beschrieben. Dem Rietberg Museum gehört die besondere Aufmerksamkeit des Autors.
Jana Vassilenko begleitet die Lesung auf archaischen Folk-Instrumenten, wie der Drehleier und
der Okarina aus Ton oder aus Kuh-Horn. Ganz besonders ist auch der mongolische Obertongesang,
der unvergleichliche Kehlkopfgesang, dargeboten von Yury Schicker. - Es sind Urtöne, wie sie unsere Vorfahren den Geräuschen der Natur - dem Wald, der Taiga, dem Gezwitscher der Vögel oder dem Rauschen des Wildwassers - entnahmen.

Mitwirkende:
Autor: Vsevolod Bernstein,
lebt in Meilen und kommt aus der Region von Irkutsk (Sibirien)   
Übersetzung: Franziska Stöcklin,
Zürich, Übersetzerin u. A. von Werken von Michail Schischkin  
Lesung: David Oberholzer,
Schauspieler , Halbrusse, bekannt aus dem Film "Blue My Mind",
Grand Prix Zürich Film Festival 2017.
Gesang: Yury Schicker,
lebt in Zürich, ist hauptberuflich Game-Designer
Instrumente
: Jana Vassilenko, geb. in Riga, studierte in Minsk, arbeitete als Musikerin und als
 Musikpädagogin in Russland und lebt seit 2000 in Zürich. Sie ist solistisch tätig und ist Leiterin
des russischen Chors "Weisse Nächte"

26.11.2017 – 22.12.2017

Yuri Albert - Werke und Tage

Die Ausstellung ist offen donnerstags und freitags jeweils von 14.00 - 17.00 Uhr; an den übrigen Tagen auf Vereinbarung (akka@kulturatelier.com).

Diese Veranstaltung ist wiederum eine  Zusammenarbeit mit dem Slavischen Seminar der Universität Zürich und dem EU-Projekt Perform East - Performance Art in Eastern Europe (1950-1990): History and Theory, bei dem letztes Jahr Vadim Zakharov im Ausstellungsraum sein Projekt "Film in einer Zeichnung - Dadaistische Filme" realisiert hatte.

Der bekannte russische Künstler Yuri Albert, Vertreter der zweiten Generation des Moskauer Konzeptualismus der späten 1970er und 1980er Jahre, realisiert während des Monats November im Oberdorf eine Ausstellung mit dem Titel: Werke und Tage. Yuri Albert verwendet den Titel des epischen Lehrgedichtes von Hesiod (ca. 700 v. Chr.), da dieser Ausspruch eng mit zwei entscheidenden Werken von ihm korrespondiert. - Einerseits mit der Arbeit "I am still alive - 20 Tage im Jahre 2017": Darin hauchte der Künstler an 20 Tagen  auf einen Spiegel, um sich zu vergewissern, dass er noch lebe. Diese 20 "Zeugen" werden in der Ausstellung zu sehen sein. - Bei der zweiten Arbeit handelt es sich um 22 von Hand angefertigte Abbildungen der Doppelseiten von Alberts Katalog "Fragen der Kunst: Moskauer Abstimmung". Dies ist Teil eines Langzeit-Projekts, bei dem Yuri Albert alles, was er selbst geschrieben hatte und was über ihn gedruckt wurde, per Hand kopiert. Als Jugendlicher träumte er davon, "wahre" Kunst zu machen; da er letztendlich in der zeitgenössischen Kunst gelandet ist, sind diese handgemachten Reproduktionen eine Art Bussritual, eine ironisch-reflexive Form der Selbstbestrafung.  Auch diese 22 Arbeiten sind Teil der Ausstellung. Alles Weitere soll eine Überraschung sein.

 

 

 

 

 

 

01.09.2017

Wiedereröffnung der Ausstellung Sommermärchen nach der Sommerpause

Weitere Informationen in Kürze

14.06.2017

Ausstellungseröffnung: Sommermärchen

Sehr geehrte Damen und Herren

Liebe Freundinnen und Freunde

Gerne möchten wir Sie und Ihre Freunde zur Eröffnung unserer Ausstellung "Sommermärchen" am 9. Juni , 18 - 20  Uhr,  einladen. Wir zeigen Werke von nonkonformistischen Künstlern - wie Sergei Anufriev, Ivan Chuikov und Anatoli Zverev - die hier kaum bekannt sind, in Russland aber hohe Anerkennung geniessen. Anatoli Zverev ist in Moskau  ein Museum gewidmet. Diese drei und Künstler wie Pavel Pepperstein und Viktor Pivovarov waren während  der Sowjetzeit Zwängen ausgesetzt. Sie wurden nicht im Künstlerverband aufgenommen, was ihnen grosse Nachteile verursachte. So konnten sie in den offiziellen Malutensiliengeschäften nicht einkaufen und behalfen sich mit Papier, Packpapier, Karton, Holz oder Textilien und benützten Blei- und Farbstifte sowie Wasserfarbe. Die Ausstellung zeigt u. a. zahlreiche kleinformatige Zeichnungen und Aquarelle von grosser Sensibilität und Raffinesse. Sie beziehen sich auf literarische Vorlagen, auf Volksmärchen, das Alltagsleben in der Sowjetunion und entwickeln Utopien. Ähnlich wie in der Musik  bringen sie mit ihren Zitaten in verklausulierter Form ihre Kritik an der  Sowjetideologie an.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch und grüssen Sie herzlich

Stiftung Arina Kowner Oberdorfstr. 2 8001 Zürich

28.03.2017

Vadim Zakharov Film in einer Zeichnung-Dadaistische Filme

Wiedereröffnung der Ausstellung Film in einer Zeichnung-Dadaistische Filme und Präsentation der neuen Publikation von Vadim Zakharov.

Der Künstler selbst führt durch die Ausstellung anschliessend gibt es beim Apéro Gelegenheit für Gespräche.

Öffnungszeiten: 29.3-14.4.2017, Mi-Fr 15-18h und jederzeit auf Anfrage.

 

30.01.2017

Konzert von Alexey Botvinov und Burhan Öçal

Gerne möchte ich Sie/Euch auf das Zürcher Konzert von Alexey Botvinov und Burhan Öçal am 30. Januar 2017 um 19.30 Uhr in der Tonhalle Zürich, kleiner Saal, aufmerksam machen. Die StiftungAK unterstützt dieses Konzert und fördert seit Jahren die beiden Ausnahme-Musiker. Der Pianist aus Odessa und der Perkussionist aus Istanbul wagten vor vier Jahren eine Neuinterpretation der Goldberg-Variationen, wobei sie ihr erstes Konzert im KulturAtelier von Arina Kowner gaben. Die weltweiten Erfolge motivierten die beiden Musiker zur Erweiterung ihres Repertoires. Das am 30. Januar zur Erstaufführung kommende interessante, sehr anspruchsvolle Programm verspricht faszinierende musikalische Dialoge. Werke von Bach, Beethoven, Mussorgsky, Rachmaninov und Prokofiev begleitet Burhan Öçal mit orientalischen Perkussionsinstrumenten (z. B. Darbuka) und der Langhalslaute Tanbour. Dies in vollem Respekt vor der Authentizität der Werke.

22.10.2016 (14:30)

Kunst und Musik der 80ger Jahre in Leningrad-der Heimat des Musikers Oleg Lips

Im Rahmen der Ausstellung Die Leningrader kommen-What artists do für Freedom führt der brillante Musiker Oleg Lips durch einen musikalischen Nachmittag. Er erzählt von der Musikszene der 80ger Jahre in seiner Heimatstadt und spielt dazu mit Akkordeon und Klavier Werke aus der Leningrader Rockszene.

13.04.2016 (18:00)

Buchpräsentation: Jan A. Fischer "Über die Wahrnehmung von Kunst im Gehirn"

Jan A. Fischer, emeritierter Medizinprofessor und bedeutender Kunstsammler, stellt im KulturAtelier sein neues Buch vor. Er spricht mit Bernd Zocher, Verlagsleiter des Elster Verlags, über die ästhetische Wahrnehmung, dazu gibt es Musik und anschliessend einen Apéro.
10.04.2016 (19:00)

Film und Diskussion: Edik Steinberg - Métagéométrie, Lettre à Malevitch

Gilles Bastianelli, Regisseur und Biograf, und Galina Manevich, Witwe Steinbergs und Autorin, haben einen berührenden Film über Eduard Steinbergs Wirken geschaffen. Im Anschluss an die Vorführung des Films (deutsche Untertitel) im Ausstellungsraum werden die beiden mit uns über Steinbergs Kunst und sein Leben diskutieren und uns von ihren Projekten erzählen (auf Französisch).

24.01.2016 (18:00)

Klavierabend: Alexey Botvinov spielt Philip Glass

Erleben Sie den ukrainischen Pianisten Alexey Botvinov mit dem äusserst interessanten Programm von Philip Glass: The Hours Suite, The Orphee Suite in six parts sowie Tirol Concerto in three parts, das er selbst für Klavier arrangiert hat.

16.01.2016 (17:00 – 19:00)

Neujahresapero im Ausstellungsraum

Stossen Sie mit uns in der Ausstellung Auf Malevichs Spuren auf das neue Jahr an!

23.10.2015 (18:00 – 20:00)

Eröffnung der Ausstellung «Auf Malevichs Spuren»

Der Künstler Igor Makarevich war anwesend

26.06.2015

Eröffnung der Fotoausstellung «Glasnost und Perestroika in Moskau - Sergei Borisovs Studio 50A und seine Künstler»

Dr. Margarita Tupitsyn, Kuratorin des russischen Pavillions an der Biennale Venedig 2015, hielt die Eröffnungsrede; der Fotograf Sergei Borisov war anwesend.