Gründung und Stiftungsgut

Am 5. Februar 2014 wurde die 'Stiftung Arina Kowner' gegründet. Ihr Sitz mit Ausstellungsraum befindet sich in der Zürcher Altstadt.

Die Stiftung wurde auf Initiative und mit den Mitteln der Stifterin gegründet. Sie übergab der Stiftung ihre Sammlung zeitgenössischer internationaler Kunst mit Schwerpunkt russische Gegenwartskunst und dazu einen ansehnlichen Kapitalbetrag in bar und in Wertschriften. Damit soll die Erhaltung, die Bearbeitung des Stiftungsgutes und dessen allfällige Erweiterung und Präsentation gewährleistet werden.

Steuerbefreiung und Stiftungsaufsicht

Mit Verfügung vom 3. April 2014 wurde die Stiftung durch das Kantonale Steueramt Zürich von der Staatssteuer, den allgemeinen Gemeindesteuern sowie von der direkten Bundessteuer befreit.

Zuwendungen an die Stiftung sind daher steuerfrei. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) übernahm mit Verfügung vom 24. März 2014 die Aufsicht über die Stiftung. Es begründete dies mit der gesamtschweizerischen und internationalen Bedeutung der Stiftung. Gleichzeitig genehmigte das EDI das Reglement der Stiftung.

Der Stiftungsrat ernannte die BTO Audit in Zürich als ihre Revisionsstelle.

Stiftungsrat

Bereits zuvor, am 28. Januar 2014, konstituierte sich der Stiftungsrat wie folgt:

Arina Kowner Kulturunternehmerin und Juristin, als Präsidentin
Maria Chevrekouko Übersetzerin, Lehrbeauftragte an der Universität Basel, mit ausgezeichneten Kontakten zur aktuellen russischen Kulturszene, seit 2015
Heidi Tagliavini Diplomatin, profunde Kennerin des postsowjetischen Raums
Tobia Bezzola Direktor des Museums Folkwang in Essen, anstelle des verstorbenen Walter Keller, seit 2015
Peter Ruggle Rechtsanwalt
Ulrich Schmid Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St. Gallen

Die Stiftungsräte werden auf drei Jahre gewählt, eine Wiederwahl ist möglich.